Grätzl
Zwischen Stephansdom und Schwedenplatz: Einkehr in der Rotenturmstraße
29. September 2026 · 3 Min. Lesezeit
Drei Minuten vom Schwedenplatz, fünf vom Stephansdom: wie man einen Bummel durch den Ersten mit einem Wiener Essen in der Rotenturmstraße 12 verbindet.
Wer sich in Wien „beim Schwedenplatz“ verabredet, braucht keine Wegbeschreibung. Und wer vom Stephansplatz Richtung Donaukanal geht, landet fast automatisch in der Rotenturmstraße. Genau dazwischen, in der Rotenturmstraße 12, liegt der Lindenkeller: ein Restaurant beim Schwedenplatz mit Wiener Küche, wenige Gehminuten vom Dom entfernt.
Wo genau wir liegen
Rotenturmstraße 12, 1010 Wien. Zum Schwedenplatz sind es zu Fuß rund drei Minuten, zum Stephansdom etwa fünf. Vom Dom trennen uns rund 300 Meter.
Das heißt: Man muss sich nicht entscheiden, ob man vor dem Essen noch in den Dom schaut oder danach zum Kanal hinuntergeht. Es geht beides, ohne dass jemand müde Füße bekommt.
Die Rotenturmstraße hinunter
Die Rotenturmstraße verbindet den Stephansplatz mit dem Schwedenplatz und gehört zu den belebtesten Straßen der Innenstadt. Ihren Namen hat sie vom Roten Turm, einem Turm der alten Stadtbefestigung, das es längst nicht mehr gibt.
Wer vom Dom kommt, geht leicht bergab Richtung Donaukanal, vorbei an Geschäften und an der Nummer 12. Dort steckt mehr Geschichte, als man im Vorbeigehen vermutet: Der älteste bekannte Eigentümer des Hauses wird schon 1367 genannt. Mehr dazu in unserem Text über die Rotenturmstraße 12.
Restaurant beim Schwedenplatz: vor dem Kanal oder danach
Der Schwedenplatz ist für viele der Ort, an dem man sich trifft, bevor es weitergeht: an den Donaukanal, in die Gassen rund um den Fleischmarkt oder über die Brücke in den Zweiten. Wer dort ein Restaurant sucht, muss nicht am Platz selbst bleiben. Drei Minuten die Rotenturmstraße hinauf, und man sitzt bei uns im Keller.
Das gilt nicht nur, wenn Besuch da ist. Wer in der Innenstadt Besorgungen macht oder sich nach der Arbeit mit Freunden trifft, hat mit der Rotenturmstraße einen Treffpunkt, den jeder findet, und ein Wiener Essen, ohne weit gehen zu müssen.
Ein kleiner Rundgang, wenn Besuch da ist
Wer Gäste durch die Innenstadt führt, kann den Weg so legen, dass das Essen am Ende wartet:
- Stephansdom. Der Steffl ist der Ausgangspunkt, den niemand auslassen will: ein Blick hinein, einer hinauf zum Turm.
- Die Rotenturmstraße hinunter. Ein paar Minuten bergab, vorbei an der Nummer 12.
- Schwedenplatz. Der Platz am Donaukanal, an dem die Innere Stadt zum Wasser hin endet.
- Am Donaukanal. Ein Stück an der Promenade entlang, an den bemalten Wänden vorbei und in der warmen Jahreszeit an den Lokalen am Wasser.
- Zurück zum Essen. Dieselben drei Minuten zurück in die Rotenturmstraße 12.
Nach dem Bummel: was auf den Tisch kommt
Nach einem Spaziergang durch den Ersten will man meistens zweierlei: sitzen und etwas Ordentliches essen. Für den kleinen Hunger passt eine Gulaschsuppe oder eine Rindsuppe mit Leberknödel. Wer dem Besuch die Wiener Küche einmal der Reihe nach zeigen will, nimmt das Schnitzel-Menü oder das Tafelspitz-Menü: Suppe, Hauptgang, Apfelstrudel mit Schlagobers. Und wer nur auf eine Mehlspeise einkehrt, bestellt den Wiener Kaiserschmarren „Franz Joseph“ mit Zwetschkenröster.
Einen Überblick über die Klassiker gibt unser Text zur Wiener Küche, alle Gerichte stehen in unserer Speisekarte.
Wer mit einer größeren Runde kommt, reserviert am besten vorher einen Tisch. Wir freuen uns auf Sie — ob nach dem Dom, vor dem Kanal oder einfach so, mitten in der Woche.